Armenischer Osterreis mit getrockneten Früchten und Nüssen
Mehr als ein Festtagsgericht – eine kulinarische Reise zu meinen Wurzeln
Ostern ist in vielen Kulturen ein Fest des Lichts, der Hoffnung und des Neubeginns. Für mich persönlich ist es aber noch viel mehr: ein Moment des Innehaltens, der Rückbesinnung und der Verbindung zu meiner armenischen Heimat. Genau hier kommt ein ganz besonderes Gericht ins Spiel – der armenische Osterreis.
Dieses süß-herzhafte Reisgericht ist nicht nur ein fester Bestandteil der armenischen Festtagstafel, sondern auch ein warmes Stück Kindheit für mich. Aromatisch, nahrhaft und voller Erinnerungen.

Armenischer Osterreis – ein Fest für die Sinne
Der armenische Osterreis, auch bekannt als „Zadigi Pilaf“, wird traditionell am Ostersonntag serviert. Er symbolisiert Überfluss, Wiedergeburt und das Licht nach der Fastenzeit – und genau das schmeckt man mit jedem Bissen.
Doch was ihn wirklich besonders macht, ist: Jede Familie bereitet ihn auf ihre eigene Weise zu. Manche verwenden Rosinen und Aprikosen, andere lieben Pflaumen, Datteln oder Cranberries. Auch bei den Nüssen gibt es kreative Freiheiten – erlaubt ist, was schmeckt und was das Haus hergibt.
Allen Varianten gemeinsam ist die Liebe zum Detail, die Verbundenheit zur Tradition – und die Wärme, die dieses Gericht ausstrahlt. Der armenische Osterreis wärmt Herz und Seele gleichermaßen. Weitere leckere und einfache Salate.




Warum du diesen Osterreis probieren solltest
Wenn ich an meine Kindheit denke, sehe ich meine Großmutter in der Küche, wie sie geduldig Trockenfrüchte in Butter röstet. Der Duft füllt das ganze Haus, und in mir steigt sofort Vorfreude auf Ostern auf. Bis heute ist dieses Gericht für mich wie eine kleine Zeitreise – egal wo ich bin.
Der armenische Osterreis vereint Kultur, Geschichte und Emotionen auf dem Teller. Es ist nicht einfach nur ein Rezept – es ist ein Stück Identität. Und genau darum geht es auch auf meinem Blog: Kulinarik soll nicht nur sättigen – sie soll verbinden.
Was macht den armenischen Osterreis so besonders?
Die Hauptzutaten sind einfach – aber ihre Kombination ist magisch:
- Rundkornreis oder Basmatireis
- Rosinen, Aprikosen, Pflaumen, Cranberrys oder andere Trockenfrüchte
- Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse oder eine Mischung daraus
- Butter oder Ghee für ein reiches Aroma
- Lavash-Brot als knuspriger Boden
- Nach Belieben: Granatapfelkerne als Topping
- Verschidene Nüsse und Trockenfrüchte können nach blieben gemischt verden.
Die Mischung aus süß und herzhaft, weich und knusprig, macht den armenischen Osterreis zu einem echten Festessen – und zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Hier ist meine eigen Rezept.
Zubereitung:
- Reis vorbereiten:
Den Reis gründlich waschen, bis das Wasser klar ist. In leicht gesalzenem Wasser ca. 6–8 Minuten al dente kochen. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. - Früchte & Nüsse rösten:
Rosinen, Cranberries und andere Trockenfrüchte waschen und gut abtrocknen. In einem Topf 150 g Butter und 20 g Öl erhitzen und die Mischung bei niedriger Hitze goldbraun rösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Boden aus Lavash vorbereiten (optional):
In einem separaten Topf restliche Öl reingeben. Eine Schicht Lavash-Brot hineinlegen, mit kleinen Butterstücken belegen und ggf. eine zweite Lavash-Schicht darüberlegen. Den gekochten Reis darauf verteilen, dann die Frucht-Nuss-Mischung darüber geben und alles vorsichtig vermengen. - Zu ende garen.
Den Topf mit einem Deckel schließen und den Reis bei sehr niedriger Hitze ca. 15–20 Minuten erwärmen. So wird der Boden knusprig und der Reis nimmt alle Aromen auf.
- 💡 Tipp: Am nächsten Tag schmeckt der armenische Osterreis sogar noch besser – also am besten gleich eine größere Portion zubereiten!
- Die Mischung aus Butter und Pflanzenöl verhindert, dass die Butter verbrennt und braun wird.
Und falls du Lavash nicht im Laden findest – auf meiner Instagram-Seite zeige ich dir, wie du es ganz einfach selbst machen kannst.
Armenischer Osterreis – mehr als nur ein Rezept
Mit dem armenischen Osterreis bringst du nicht nur ein köstliches Gericht auf den Tisch – du teilst eine Geschichte. Eine Geschichte über Heimat, Familie, Tradition und Liebe.
Ich lade dich herzlich ein, dieses Rezept aus meiner Heimat auszuprobieren. Und wenn du deine eigene Version kreiert hast – schreib mir oder tagge mich auf Instagram! Lass uns diese wunderschöne Tradition gemeinsam weiterleben und weitergeben.
Denn genau das macht den armenischen Osterreis aus: Er bleibt – im Herzen, im Geschmack, im Gedächtnis.
Weitere Leckere-Rezepte – Wie wäre es da mit diesen Ideen?

Armenischer Osterreis mit getrockneten Früchten und Nüssen
Zutaten
- 250 g Rundkornreis
- 50 g Rosinen
- 50 g Mandeln
- 50 g gemischte Nüsse (z. B. Walnüsse, Haselnüsse, Cashews)
- 50 g Cranberrys
- 100 g getrocknete Früchte nach Wahl (z. B. Aprikosen, Pflaumen, Feigen)
- 200 g Butter oder Ghee
- 30 ml Pflanzenöl
- Salz und Pfeffer Lavash-Brot (optional)
- Lavash-Brot
Anleitungen
- Den Reis gründlich waschen, bis das Wasser klar ist. In leicht gesalzenem Wasser ca. 6–8 Minuten "al dente" kochen. Anschließend abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
- Rosinen, Cranberries und andere Trockenfrüchte waschen und gut abtrocknen. In einem Topf 150 g Butter und 20 g Öl erhitzen und die Mischung bei niedriger Hitzegoldbraun rösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- In einem separaten Topf restliches Öl reingeben. Eine Schicht Lavash-Brot hineinlegen, mit kleinen Butterstücken belegen und ggf. eine zweite Lavash-Schicht darüberlegen. Den gekochten Reis darauf verteilen, dann die Frucht-Nuss-Mischung darüber geben und alles vorsichtig vermengen.
- Den gekochten Reis schichtweise mit der Frucht-Nuss-Mischung in den Topf geben, vorsichtig vermengen und zugedeckt bei niedriger Hitze 15–20 Minuten garen, bis der Reis warm ist und der Lavash goldbraun und knusprig wird.
Notizen
- Am nächsten Tag schmeckt der armenische Osterreis sogar noch besser – also am besten gleich eine größere Portion zubereiten!
- Die Mischung aus Butter und Pflanzenöl verhindert, dass die Butter verbrennt und braun wird.
Rezept von Eat And Travel Hast du das Rezept schon ausprobiert? Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen. Hinterlasse dazu gerne einen Kommentar und bewerte es mit den Sternen – vielen lieben Dank!
Wow, das klingt lecker. Vielen Dank für das Rezept!